Zahnarztpraxis Ronald Knüpp, Rodgau

Amalgam-Ausleitung

Jährlich werden in der Bundesrepublik Deutschland ...

... noch immer etwa 20t Amalgam durch Zahnärzte verarbeitet, um die durch Karies entstandenen Defekte wieder zu verschließen. Das dazu verwendete Silberamalgam besteht bis zu 50% aus dem Schwermetall Quecksilber.

 

Unter bestimmten Voraussetzungen entstehen bei besonders dazu veranlagten Patienten schon nach kurzer Zeitspanne Auflösungserscheinungen (elektrochemische Korrosion) im Oberflächenbereich dieser Füllungen. Das ionisierte Quecksilber gelangt über den Verdauungsweg in alle Körperregionen und kann dort die unterschiedlichsten Krankheiten durch Allergisierung auslösen. Aber auch die anderen metallischen Bestandteile des Amalgams können energetisch zur Belastung des Körpers führen.

 

Die folgenden Symptome können bei permanentem Vorhandensein auf das Vorliegen einer Amalgambelastung hinweisen

  • Zittern
  • Aphten
  • Erytheme Depression
  • Gereiztheit
  • Ausschläge
  • Kopfschmerzen
  • Zungenbrennen
  • Metallgeschmack
  • Rheumatische Störungen
  • Konzentrationsschwäche

Die Entgiftung des Körpers ist mit einer systematischen und individuell abgestimmten Ausleitungstherapie möglich.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

 

Zunächst gilt es das Amalgam aus den Zähnen zu entfernen! Ebenso wird die Mundschleimhaut auf eventuelle Amalgampigmentierungen untersucht.  Ab der ersten Sitzung werden Ausleitungsmittel verschrieben, die die Ausleitung des inkorporierten Amalgams fördern sollen. Diese Mittel sind in der Regel so genannte Chelatkomplexbildner, die im Körper mit dem Schwermetall eine Bindung eingehen und dann über den Verdauungstrakt sowie die Nieren ausgeschieden werden. Hierbei kann ein fast 100%iger Wirkungsgrad erreicht werden. Die Ausleitungsphase dauert im Allgemeinen cirka 2 Monate. Während dieser Zeit können die Defekte mit metallfreien Füllungsmaterialien (Zemente, Compositefüllungen, Keramiken) abgefüllt werden. Will man besonders sicher gehen, so kann die definitive Versorgung der Defekte erst erfolgen, wenn das Füllungsmaterial für den Patienten vom Allergologen ausgetestet wurde.

Wer zahlt die Kosten?

 

Die Kosten der zu versorgenden Defekte mit körperverträglichen Werkstoffen werden nur dann von den Krankenkassen übernommen, wenn mit schulmedizinisch anerkannten Diagnosemethoden eine individuelle Unverträglichkeit nachgewiesen wurde.

Ist Amalgam wirklich schädlich, oder wird da sehr übertrieben?

 

Man kann sich diese Frage selber beantworten. Amalgam darf nicht bei Schwangeren, bei Kindern unter 6 Jahren und bei Nierenschäden verwendet werden. Der Zahnarzt ist verpflichtet eine Filteranlage zu betreiben, die verhindert, dass Amalgam in das Abwasser gerät.
Amalgam besteht zu mehr als 50% aus Quecksilber. Amalgamfüllungen lösen sich im Mund  mit der Zeit auf. Daher kommt es nach einigen Jahren zur Randspaltbildung der Füllungen. Die toxische Wirkung des Quecksilbers beruht auf einer Zell- und Protoplasmaschädigung durch Eiweißdenaturierung und Blockierung der Sulfhydrilgruppen bestimmter Enzyme. Es ist also ein Enzymtoxin. Kann das Enzym nicht mehr arbeiten, so kommt es zu Stoffwechselstörungen. Das Quecksilber wird in Leber, Niere, Milz und Zentralnervensystem angereichert.
Eine schwere Quecksilberintoxikation äußert sich in Metallgeschmack, vermehrter Speichelsekretion, Niereninsuffiziens, und Brechdurchfall mit Blutbeimengung.

 

Bitte nun aber keine Panik. Diese akute Vergiftung, allein durch Amalgamfüllungen hervorgerufen, ist so gut wie gar nicht möglich!

 

Trotzdem kommt es für den Organismus zu einer chronischen Quecksilberbelastung, da geringste Mengen über lange Zeiträume aufgenommen werden.
Bei hoher Quecksilberbelastung kommt es zunächst zu unspezifischen Beschwerden, wie etwa Mattigkeit, Kopfschmerzen oder Zahnlockerung. Im späteren Verlauf kommt es dann zu Störungen des Zentralnervensystems mit sensorischen Störungen und psychischen Veränderungen.
Durch die Auflösung der Amalgamfüllung, die ja ein Gemenge aus den verschiedensten Metallen aus Silber, Kupfer, Zinn und Zink darstellt, die schließlich über das flüssige Metall Quecksilber eine feste Legierung bilden, kommen auch die anderen enthaltenen Metallteilchen in Form von Ionen in den Organismus. Der Grund der Auflösung der Füllungen ist auf elektrolytische Prozesse zurückzuführen ähnlich wie in einem Galvanobad. Diese Metallteilchen, die in der Physik und Chemie als Ionen bezeichnet werden, haben ebenfalls negative Erscheinungen auf das menschliche Gewebe.
Aber nicht nur das menschliche Gewebe, sondern auch die menschliche Flora wird durch den veränderten ph-Wert gestört und es kommt zu einer unphysiologischen Mischflora. Dieses wiederum stört die Darmzellen in ihrer Tätigkeit und kann zu Resorptionsstörungen bei der Nahrungsaufnahme und zu Störungen des Immunsystems führen. Dies ist manchmal der Wegbereiter für, Mykosen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zu Allergien.

 

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