Zahnarztpraxis Ronald Knüpp, Rodgau

Implantat-Behandlung

Irgendwann kann es jedem passieren - ein Zahn geht verloren und muss ersetzt werden! ... aber wie?

Hier sind oftmals Zahnimplantate eine hervorragende Möglichkeit diesen Verlust zu ersetzen.

Was sind Implantate?

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die anstelle fehlender natürlicher Zähne in den Kiefer eingepflanzt (implantiert) werden. Sie sind heute überwiegend aus Titan oder keramischen Materialien. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln Mit einem implantatgetragenen Zahnersatz haben Sie wieder den Biss, den Sie von Ihren natürlichen Zähnen her kennen. Ein Implantat ist eine dauerhafte und sichere Versorgung. Es vereinigt Hightech und Natürlichkeit. Die Implantation ist ein zahnärztlich-chirurgischer Eingriff, der nicht einmal der chirurgischen Zahnentfernung gleichkommen muss! Nach eingehender Untersuchung, Beratung und Planung werden die Implantate entweder unter örtlicher Betäubung oder auf Wunsch auch in Vollnarkose in den Kieferknochen eingebracht (implantiert). Die erfolgreiche Versorgung mit Implantaten ist nicht nur klinisch erprobt, sondern auch in der Praxis ausgereift.

Bei folgenden Situationen ist eine Implantation empfehlenswert

Bei Einzelzahnverlust zum Beispiel durch einen Unfall bei fehlenden Backenzähnen auf einer oder auf beiden Seiten zur Pfeilervermehrung, um eine festsitzende große Brücke zu unterstützen. Bei zahnlosem Kiefer zur Verbesserung des Halts einer Prothese oder zur Aufnahme einer festsitzenden Brücke. Optimale Qualität und implantologische Kompetenz sind durch kontinuierliche Fortbildung gewährleistet.

Wie verläuft eine Implantatbehandlung?

Nach einer genauen Planung werden in einer Sitzung die Implantate in Ihren Kiefer eingepflanzt. Der Heilungsprozess wird während der Kontrolltermine sorgfältig überwacht. Implantate müssen in der Regel zwischen 3-6 Monate einheilen. Danach wird die Schleimhaut in einem kleinen Eingriff über den Implantaten geöffnet und die Überkonstruktion mit dem Ersatzzahn befestigt.

Kann man Implantate in jedem Fall einsetzen?

Leider ein eindeutiges Nein! Besonders ungünstige Knochenverhältnisse oder Allgemeinerkrankungen stehen Implantationen entgegen. Doch gibt es heute in vielen Fällen durch die modernen Verfahren der Knochen- und Geweberegeneration Lösungsmöglichkeiten die noch vor Jahren undenkbar waren. Welcher Zeitpunkt ist für die Implantation am günstigsten? Am besten heilen Implantate ein, die ca. 6 - 8 Wochen nach der Entfernung eines Zahnes eingesetzt werden. Wichtig ist es, dass noch kein Kieferabbau eingesetzt hat.

Besteht ein Risiko?

Eine Implantation ist ein operativer Eingriff mit den dabei möglichen Risiken. Der Aufwand entspricht je nach Verfahren einer Zahnextraktion oder einer operativen Zahnentfernung. Umfangreiche Eingriffe können auch in Sedierung oder Narkose und auch unter stationären Bedingungen durchgeführt werden.
Man verwendet heute nach Möglichkeit Implantate, nach deren Verlust keine ungünstigere Situation als vor der Implantation eintritt. So ist oft auch eine erneute Implantation möglich. In bestimmten Fällen bestehen individuell besondere Risiken, die vor der Implantation erörtert oder behandelt werden müssen.

Kann der Erfolg einer Implantation garantiert werden?

Ein klares Nein! Je nach angewendetem Verfahren sind nach 10 Jahren zwischen 60% bis 98% der Implantate in voller Funktion. Da die Implantationsverfahren, die Erfolgsaussichten und der Nutzen einer Implantation sowie die Kosten individuell sehr verschieden sind, können diese Fragen nur nach einer gründlichen Voruntersuchung und einem offenen Gespräch über die individuellen Wünsche und Probleme geklärt werden. Generell aber gilt – je schneller der angestrebte Erfolg, desto größer das Risiko! Wie pflegt man Implantate? Implantate erkranken natürlich nicht an Karies, aber sie können ähnlich wie natürliche Zähne an einer Entzündung des Implantatlagers erkranken. Bei rechtzeitigem Eingreifen kann dieses Problem mit gutem Erfolg behandelt werden. Vorbeugend erfordern Implantate deshalb eine optimale Mundhygiene. Dazu ist aber Früherkennen nötig und halbjährliche Kontrolluntersuchungen durchaus sinnvoll.

In welcher Situation kann durch ein Implantat geholfen werden?

Nicht jeder verlorene Zahn muss zwangsläufig durch ein Implantat ersetzt werden. Hier einige Beispiele, in denen Implantate aber sehr hilfreich sein können

  • Implantate in Zahnlücken
    Fehlt in einer Zahnreihe nur ein oder zwei Zähne, so ist die Verwendung von Implantaten sehr hilfreich sein. Durch ihre Anwendung kann eine Brücke, die mit einem zwangsläufigen Abschleifen der Nachbarzähne verbunden ist, vermieden werden. Zudem sollte man bedenken, dass eine Brücke die Mundsituation nicht "verbessert", sonder das Problem des fehlenden Zahnes lediglich kaschiert.
  • Verkürzte Zahnreihe in einem Kiefer
    Bei einer nach hinten verkürzten Zahnreihe, wo die Backenzähne fehlen, ist es unumgänglich eine herausnehmbare Prothese anzufertigen, da für eine festsitzende Brücke der hintere Zahn notwendig ist. Durch den Einsatz von Implantaten kann der herausnehmbare Zahnersatz vermieden werden.
  • Zahnloser Kiefer (Totalprothese)
    Oft sind die Kieferverhältnisse so ungünstig, das bei totaler Zahnlosigkeit die herausnehmbare Vollprothese nicht "hält". Mit Implantaten wird wieder eine sehr gute Befestigung geschaffen.
  • Zahnloser Kiefer (festsitzender Zahnersatz)
    Auch die Wiederherstellung eines vollkommen zahnlosen Kiefers mit einem festsitzenden Zahnersatz ist heute möglich. Diese Behandlungen sind meist etwas umfangreicher, da zusätzliche Behandlungen manchmal nötig sind, um die künstliche Zahnwurzel im Knochen zu fixieren.

Ich beraten Sie gerne! Manchmal werden wir zusammen auch zu dem Schluss kommen, dass kein Implantat notwendig ist und eine konservative prothetische Lösung zu einem gleichwertigen Ergebnis führt.

Implantate als Verbindungselemente
für Kronen und Brücken

Mit Implantaten können einzelne Zähne ersetzt werden oder zur Abstützung von kombiniertem Zahnersatz eingesetzt werden. Anders als bei herkömmlichen Brückenversorgungen müssen die benachbarten unversehrten Zähne zur Aufnahme der Brückenkonstruktion nicht beschliffen werden.

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Bei dieser Implantatversorgung wurden zwei Seitenzähne im Unterkiefer ersetzt.
Diese Lösung ist besonders sinnvoll, wenn wie hier die angrenzenden Pfeilerzähne stark gekippt stehen und deshalb eine konventionelle Brückenkonstruktion erschweren würden.

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Implantatbrücke, bei der drei Seitenzähne ersetzt wurden. Die Brückenkonstruktion wird hier von zwei Implantaten getragen.

 

Implantate mit Stegverbindungen
als Basis für Totalprothesen

Durch ihre begrenzte Auflagefläche ist der Halt einer Totalprothese im Unterkiefer oftmals sehr problematisch. Mit der Eingliederung von Implantaten, die durch einen Steg miteinander verbunden sind, bekommt der Zahnersatz einen zusätzlichen und besonders sicheren Halt.

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Implantate mit Stegverbindung

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Eingegliederte Totalprothese

 

Das eingebrachte Implantat ersetzt die Zahnwurzel

 

Implantate verankern die Totalprothese

Arbeitsschritte beim Einsetzen eines Implantats

Kosten einer Implantation

Es ist sicherlich sehr schwierig, ohne Berücksichtigung der individuellen Patientensitualtion, eine Kostenschätzung zu geben. Was ich sagen kann:

Die Implantation eines einzelnen Implantates, ohne weitere medizinische Schritte, wie Knochenersatzmaterial, Knochenspreizung, usw., unter Verwendung eines hochwertigen Implantatsystems wird mit allen Nebenkosten bis  zur Freilegung des Implantates ca. 1200€ bis 1400€ kosten.

Der Eigenanteil für den späteren Zahnersatz  richtet sich dann nach dem Zahnbefund und dem sich daraus ergebenden Festzuschuß der gesetzlichen Krankenkasse.

Im günstigsten Fall muss der Patient hierfür Kosten in Höhe von ca. 480,00€ einplanen. Zusammen also Gesamtkosten zwischen 1680,00 bis 1880,00€. Sicherlich nicht wenig, aber dafür bekommt man einen neuen Zahn unter Schonung der Nachbarzähne und kann wieder essen, wie zuvor. 

 

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